Sektion Bern

Leitung des Pfarrkollegiums

Leitfaden des Evangelisch-reformierten Pfarrvereins Bern-Jura-Solothurn zuhanden der Kirchgemeinden und der Pfarrschaft

Sonnenblume

Sonnenblume

10 Kalenderbild Oktober 2011: Oktoberbild Kalender 2011 - Bild Kirchgemeinderat mit Händen und symbolischen Gegenständen für Danke (Foto: Erich Wegmann)

10 Kalenderbild Oktober 2011: Oktoberbild Kalender 2011 - Bild Kirchgemeinderat mit Händen und symbolischen Gegenständen für Danke (Foto: Erich Wegmann)

Erntedank (Foto: Werner Näf)

Erntedank (Foto: Werner Näf)

Untergruppe des Bernischen Staatspersonalverbandes BSPV
Leitung des Pfarrkollegiums
Leitfaden des Evangelisch-reformierten Pfarrvereins Bern-Jura-
Solothurn zuhanden der Kirchgemeinden und der Pfarrschaft

Herausgeber Evangelisch-reformierter Pfarrverein
Bern-Jura-Solothurn
Untergruppe des Bernischen Staatspersonalverbandes BSPV
Gestaltung Regioprint AG, Thunstrasse 12A,
3612 Steffisburg
Druck Regioprint AG, Thunstrasse 12A,
3612 Steffisburg
Auflage deutsch: 1500 (September 2011)
© Copyright beim Evangelisch-reformierten Pfarrverein Bern-Jura- Solothurn. Abdruck nur nach Absprache mit dem Vor- stand und mit vollständiger Quellenangabe.
Einen Überblick über die Publikationen des Evangelisch-reformierten
Pfarrvereins Bern-Jura-Solothurn sowie weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.pfarrverein.ch/bern/
Anfragen oder Bestellungen richten Sie bitte an:
Evangelisch-reformierter Pfarrverein Bern-Jura-Solothurn
3000 Bern info.bejuso@pfarrverein.ch
Grusswort

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Sehr geehrte Damen und Herren Kirchgemeinderäte
Wir freuen uns, Ihnen unseren Leitfaden zur Leitung von Pfarrkollegien überreichen zu können. Er wird Ihnen Bestätigung, Hilfe und Anregung sein, basiert er doch auf vielen Beispielen bewährter und zukunftsfähiger Praxis im Kirchengebiet.
Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass Kirchgemeinden und damit auch Kirchgemeinderäte und Pfarrkollegien sich in einem Wandel befinden. Das hat viele Gründe und einige - manchmal weit reichende - Folgen. Zentral bleibt jedoch, dass es für das Wohl einer Gemeinde kaum etwas Wichtigeres gibt als eine gute, engagierte Zusammenarbeit der Pfarrerinnen und Pfarrer untereinander und mit dem Kirchgemeinderat. Wo Kirchgemeinden dazu Sorge tragen, dass sich die Ratsmitglieder und die Pfarrpersonen untereinander und gegenseitig aufeinander verlassen können, da gedeihen sie.

Der vorliegende Leitfaden zeigt auf, wie im evangelisch-reformierten Kirchen- und Amtsverständnis die Leitung von Pfarrkollegien strukturiert und organisiert ist.
Er ist dabei ein sehr praxisnaher Behelf und Orientierungsrahmen.
Leitung ist dann gut, wenn sie keine unnötigen Aufgaben zu erledigen hat, wenn sie alle nötigen Aufgaben mit einem Minimum an zeitlichem und finanziellem Aufwand bewältigt, wenn sie transparent, zuverlässig und fair ist. Gute Leitung bedeutet in unserer Kirche und unseren Kirchgemeinden die nachhaltige Ermöglichung der Zusammenarbeit von verantwortungsbewussten und der Sache verpflichteten Personen und Gremien.
Dem Ziel einer sinnvollen, befriedigenden und geklärten Zusammenarbeit in Pfarrkollegien und mit dem Kirchgemeinderat ist dieser Leitfaden verpflichtet.
Vorstand des

Evangelisch-reformierten Pfarrvereins Bern-Jura-Solothurn
Andreas Stalder Michael Graf
Präsident Vizepräsident

Inhalt
A Allgemeines ..........................................................................................................6
A.1 Anwendungsbereich ........................................................................................6 A.2 Aufbau ................................................................................................................6
A.3 Ziel .......................................................................................................................6 A.4 Rahmenbedingungen ......................................................................................6
A.5 Bedürfnisse und Interessen des Kirchgemeinderates ...........................7 A.6 Bedürfnisse und Interessen der Pfarrerinnen ........................................7
A.7 Problematisches...............................................................................................8 A.8 Zusammenfassung und konkrete Zielsetzung ..........................................9
B Leitung von Pfarrkollegien ....................................................................10 B.1 Leitung von kleineren Pfarrkollegien (3-5 Pfarrerinnen) ...................10
B.1.1 Leitungsbedarf ...........................................................................................10
B.1.2 Einmalige und wiederkehrende Leitungs-Aufgaben ..........................11 B.1.3 Anforderungen an die Kollegiums-Leiterin und ihre Kompetenzen ....11
B.1.4 Leitung des Pfarrkollegiums ....................................................................11 B.1.5 Zusammenarbeit mit dem Kirchgemeinderat .....................................12 B.1.6 Entlastung der Leiterin (resp. deren Stellvertreterin) .........................12
B.1.7 Empfehlungen ............................................................................................12
B.1.8 Empfehlungen für Kirchgemeinden mit zwei Pfarrerinnen ..............12 B.2 Leitung von mittleren Pfarrkollegien (6-8 Pfarrerinnen) ...................13
B.2.1 Leitungsbedarf ...........................................................................................13
B.2.2 Leitungsbedarf, Leitungsaufgaben, Anforderungen ... ......................13
B.2.3 Empfehlungen ............................................................................................13
B.3 Leitung von grossen Pfarrkollegien (ab 9 Pfarrerinnen) ....................13
B.3.1 Pfarrkollegium intern ................................................................................13
B.3.2 Zusammenarbeit mit dem Kirchgemeinderat und der
Kreiskommission........................................................................................14
B.3.3 Weitere Empfehlungen .............................................................................14
Die Organisation und Leitung eines Pfarrkollegiums ist in unserer Gemeindewirklichkeit in erster Linie eine pragmatische Angelegenheit.
Ekklesiologische und theologische Aspekte spielen selbstverständlich eine Rolle. Die Grundfrage lautet dabei: Wie wird eine Kirchgemeinde, wie werden Pfarrerinnen und Pfarrer einer Gemeinde ihrem Auftrag optimal gerecht, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen?
A Allgemeines

A.1 Anwendungsbereich
Die Hälfte der gut 200 Kirchgemeinden im bernischen Kirchengebiet sind mit einem Einzelpfarramt versehen. Für sie mag der grundsätzliche Teil von Bedeutung sein, im praktischen Bereich jedoch erübrigt sich dieser Leitfaden. Ebenso wenig sind Kirchgemeinden betroffen, welche zwei Pfarrerinnen beschäftigen. Für sie werden am Ende des Kapitels «Kleinere Pfarrkollegien» kurze Empfehlungen gegeben. .................

Lies weiter und klicke den Link an: » http://www.pfarrverein.ch/dok/1716
Bereitgestellt: 07.08.2015     
aktualisiert mit kirchenweb.ch