Argumente für die Erhaltung des PPVZ (PfarrpartnerInnenverein ZH)
Es wäre schön und äusserst wertvoll, wenn man "miteinander und füreinander" (siehe Zitat auf der Frontseite) sich engagieren könnte für den PPVZ.
- Es war ein weiter Weg und brauchte grosses Engagement des damaligen Vorstandes, aus einer lockeren Vereinigung von Einzelpersonen im 2001 einen Verein zu gründen; eine wertvolle Errungenschaft, die man nicht in der jetzigen Zeit hergeben sollte.
- Die Aktivitäten des Vereins können auf ein Mindestmass (das geschätzte jährliche Treffen mit "kulturellem" Teil, z.B. Führung, Referat, Konzert etc., Jahresversammlung und gemeinsamem Nachtessen; Weihnachtsbrief; evtl. Geburtstagsgruss per Mail oder Post an jedes Mitglied; Seelsorgerin, d.h. Nachfolgerin von Laura Godly, wieder beauftragen) reduziert werden, ohne dass er aufgelöst werden muss.
- Alles unten erwähnte Kirchenpolitische darf im Hintergrund stehen. Aber es ist wichtig, dass der PPVZ auch weiterhin allfällige Infos vom Kirchenrat und/oder Pfarrverein bekommt und dass der PPVZ die geplanten Veränderungen in der Zürcher Landeskirche "beobachtet".
- Als Verein sind wir ein rechtliches Gegenüber für den Kirchenrat, dem Arbeitgeber unserer Partnerinnen und Partner. Es ist für den Kirchenrat beispielsweise dadurch möglich, die 2000.— Fr., die die Synode jedes Jahr bewilligen muss, als verdiente Anerkennung für die viele Freiwilligenarbeit, die die Pfarrpartner/innen landauf landab täglich leisten, zu beantragen; einen solchen Betrag für „Einzelpersonen, die sich gelegentlich treffen“ zu erhalten, wird schwierig. (Es ist aber auch verständlich, falls dieser Beitrag im Rahmen der allgemeinen Sparmassnahmen reduziert oder sogar ganz gestrichen würde).
- Als Verein erhalten wir die Möglichkeit, zu Vernehmlassungen von Geschäften, die auch uns betreffen, eingeladen zu werden (Beispiel: Wohnsitzpflicht).
- Es stehen durch die Fusionen grosse Veränderungen in der Kirche an, die die ganzen Pfarrfamilien betreffen können (Beispielsweise Stellenprozente). Da ist es wichtig, rechtlich in einem Verein organisiert zu sein, damit wir Informationen erhalten und uns austauschen.
- Die öffentlichen Pfarrwahlen an den Urnen sind umstritten und belastend für die Pfarrfamilien – eine ev. Rückkehr zur „stillen Wahl“ wird zur Zeit angedacht. Auch hier wäre die Stimme des PPVZ u.U. von Bedeutung.
- Es gibt auch Pfarrpartnerinnen, die gerne wieder das traditionelle Pfarrfamilienbild leben möchten. Sie brauchen Unterstützung und Hinweise, worauf sie dabei (auch rechtlich) achten sollen.
- Diskutiert wird im Rahmen der Fusionen auch die Wohnsitzpflicht. Es sind v.a. die Partnerinnen und Partner von Pfarrpersonen, die eine Trennung von Büro und Wohnung befürworten…
- Die Seelsorge an Pfarrpartnerinnen und -partnern ist wohl nicht zurückgegangen, weil kein Bedürfnis mehr besteht. Vielmehr ist wohl der Grund, dass Laura Godly nicht mehr so präsent ist wie früher und so weder das Angebot noch sie als Person bekannt ist. Früher nahm Laura an der Deutschschweizerischen Pfarrfrauentagung ebenso teil und fungierte dort als Ansprechperson für Probleme, wie sie auch regelmässig an unseren Versammlungen anwesend war.
Falls es zuwenig neue Vorstandsmitglieder hat, so wird der wertvolle Verein am 22. 03. 2017 aufgelöst, ansonsten kann er evtl. noch gerettet werden. Besonders jetzt, wo in der Zürcher Landeskirche einiges im Umbruch ist, ist es wünschenswert, wenn die Vernetzung erhalten bleiben kann.
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