Zum Rücktritt unserer Präsidentin

IP-1-2021-Jean-Eric-Bertholet (Foto: Mark Haltmeier)

Sibylle Peter wurde bei der DV von 2012 in unseren Vorstand gewählt. Bald übernahm sie das Vizepräsidium. Und bei unserer DV von 2016 wurde sie in Lausanne in das Präsidium gewählt.
Jean-Eric Bertholet
Ursprünglich Kindergärtnerin hat sie als Pfarrerin in Lausanne und Sainte-Croix gearbeitet und seit 2012 in Morges.
Die Stellung der Kirche und der PfarrerInnen in der Gesellschaft lag ihr sehr am Herzen. Sie hat sich bei unseren verschiedenen Tagungen sehr engagiert, 2014 zum 175. Jubiläum des SRPV in Wollishofen (ZH), bei der «journée détente» 2016 in Lausanne und Romainmôtier, 2018 in Basel zusammen mit dem Badener Pfarrverein und ebenfalls 2018 in Zürich bei der Tagung «Streit um die Macht» (s. IP 4/2018). Sie hat die Kontakte zur «Plate-forme romande» intensiv gepflegt (der Zusammenkunft der Pfarrvereinspräsidenten der Romandie) die ihr ein wünschenswertes Modell zur interkantonalen Zusammenarbeit war und auch ein mögliches Modell für die deutsche Schweiz sein könnte.
Sibylle Peter war auch Mitglied unserer Medienredaktion und hat viele der Themen von Inter Pares intensiv mitgeprägt und dabei wertvolle Kontakte zu Autoren aus der Romandie vermittelt.
Gemeinschaft war ihr wichtig, natürlich unter den AmtsträgerInnen (zu denen in der Romandie auch die «Diacres» zählen). Sie hat mehrere Jahresberichte des SRPVs seit 2016 verantwortet, die Kontakte vom SRPV zum SEK und zur neuen EKS gepflegt und letztlich noch in IP 3/2020 ihre Anliegen unter dem Titel «Kirche denken und träumen heute» vertreten. Im Lockdown habe sie die Gemeinschaft der Kirche noch intensiver erlebt und fragte zuletzt: «Wer denkt Kirche heute, wer denkt an die Kirche in unserer Gesellschaft?» Sie wolle glauben, dass die Zeit, die wir als kirchliche AmtsträgerInnen gerade erleben, für uns auch eine günstige Gelegenheit ist, uns neu zu erfinden.
Die intensive Zeit, die wir durcherlebt haben, hat sie auch in Morges sehr in Anspruch genommen, so dass sie es vorziehen musste, von ihren Pflichten in unserem Vorstand zurückzutreten.
Wir danken ihr hier für die sehr engagierte Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute für ihr weiteres Gemeindeengagement.
Bereitgestellt: 12.03.2021    
 
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