Bern: Vielfalt und notwendige Klärungen

IP-1-2021-Martin-Leuenberger <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Mark&nbsp;Haltmeier)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrverein.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>77</div><div class='bid' style='display:none;'>3874</div><div class='usr' style='display:none;'>380</div>

Der Jaresbericht der Berner zählt auf:
Andreas Zingg
Engagement in den Arbeitsgruppen der Landeskirche:
- Arbeitsgemeinschaft Seelsorge: Das Experten-Gremium erarbeitet Grundlagen für die Heim-Seelsorge nach 2026. Die Vorschläge sollen in diesem Winter zur Vernehmlassung kommuniziert werden.
- Neues Modell für Beratungsstellen für die drei Ämter (Pfarramt, katechetisches und sozialdiakonisches Amt). Wir setzen uns für strukturelle und personelle Unabhängigkeit der Beratungsstellen ein.
- Tagung: Gemeinsam mit dem Bereich Theologie führten einige Vorstandsmitglieder im Januar 2020 die Tagung „Vom guten Verwalten“ durch. Leider war der vielseitige Anlass im Vergleich zu früheren nicht gut besucht. Daher wird es dieses Tagungsformat in Zukunft nicht mehr geben.
- Erstmals kam am 12. Oktober 2020 die Paritätische Kommission der drei Ämter zusammen. Wir erachten dieses Gremium als Chance für den gegenseitigen Austausch und die Koordination.
- Von staatlicher Seite wurden wir in die Arbeitsgruppe, welche ein Modell für die Abrechnung der Freiwilligenarbeit in den Kirchgemeinden entwickelte, einbezogen.
- Nach dem Übergang 2019/2020, hatten wir etwas «Luft» für Dinge und Kontakte, die durch die Dringlichkeit der Geschäfte etwas zu kurz gekommen waren. So intensivierten wir auch den Kontakt mit dem Schweizerischen Pfarrverein. Eine Delegation besuchte uns im September. Auch setzten wir uns ein für bessere Bedingungen für Leute, die im Care-Team und in der Armeeseelsorge tätig sind.
- Im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren des Übergangs, wo der Vorstand durch staatliche wie kirchliche Arbeitsgruppen extrem gefordert war – ganz zu schweigen von den unzähligen Gesetzes- und Reglements-Anpassungen – verlief das vergangene Vereinsjahr punkto Arbeitsaufwand eher ruhig.

Des Weiteren:
- Think-Tank-Tagungen: Eine motivierte und engagierte Gruppe hat zwei äusserst spannende und gut besuchte Tagungen durchgeführt: im November 2019 zu «Ehe für alle» und im Frühjahr 2020 zum neuen Konzept «religionspädagogisches Handeln».
Dieses Konzept, das auch an unserer Sektionspräsidien-Konferenz am 9. März vorgestellt wurde, wurde sodann in verschiedenen Sektionen an Kapitels-Versammlungen diskutiert. Die fundierten Stellungnahmen der Pfarrkapitel wurden bei der Landeskirche eingereicht. Wir erwarten, dass sie aufgenommen werden und in die Weiterentwicklung des Konzeptes einfliessen!
Die nächste Think-Tank-Tagung wird am 22. März 2021 stattfinden. Es geht um Veränderungen in der Kasualpraxis.
- Pensioniert-engagiert: Der neue Pensionierten-Stamm und weitere Unterstützungsangebote seitens der Pensionierten sind ein Aufsteller.
- Zusammenarbeit mit der Landeskirche als neue Arbeitgeberin: Wir setzen uns in gewerkschaftlicher Weise für gute Arbeitsbedingungen der Pfarrpersonen ein. Dies ist nicht immer einfach, aber wir sind zuversichtlich, dass sich unser Engagement lohnt.
Bereitgestellt: 12.03.2021     Besuche: 104 Monat
 
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