Einige Zitate aus den Vorträgen

IP-4-2018-SPS<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrverein.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>77</div><div class='bid' style='display:none;'>3453</div><div class='usr' style='display:none;'>380</div>

Ich bin der klaren Meinung, dass für alle Personen mit gemeindeleitender Macht – auf reformierter Grundlage – folgende Bedingungen gelten sollen:
- Sie sind demokratisch gewählt (Amtsperiode, Wahlgremium unterschiedlich).
- Sie verpflichten sich dem Auftrag der Kirche (Ordination oder Inpflichtnahme, Kenntnis des Auftrags).
Werner Näf

Administrations-Mitarbeitende und Kirchgemeindeschreiber sind nicht einfach geldgetriebene Angestellte. Sie sind vielfach sehr engagierte Kirchenmitglieder, die ihren Beitrag leisten wollen zu Kirchgemeinden, die für heutige und zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt sind – und nicht aus einer sowieso obsoleten «Machtposition», sondern in gemeinsamer Verantwortung!
Ueli Spörri, Vorstandsmitglied VPK (Verband der kirchlichen Verwaltungs-angestellten

Macht in negativer Form geschieht überall dort, wo Personen sich und/oder ihren Berufsstand wichtiger nehmen, als den Auftrag der Kirche, wo sich Personen als unersetzlich wahrnehmen oder ihre Stellung ausnützen, dort wo sich Individuen über die Gemeinschaft stellen und wo über statt mit Betroffenen gesprochen wird.
Felix Känzig, Sozialdiakon

Alle Getauften sind prinzipiell imstande, alle Ämter auszuüben…
Um der Ordnung willen werden Einzelne bestimmt, dass normalerweise sie und nicht andere gewisse Funktionen ausüben. Dies geschieht aber nicht willkürlich, sondern hier kommt das paulinische „alle haben Gaben, aber nicht alle haben dieselben“…
Die Gemeinde braucht hiervon nicht nur das eine oder das andere, sondern alles – und damit alle! Nicht ein Mensch hat alle Gaben, nicht ein Amtsträger kann alles erfüllen, sondern der Leib der Gemeinde braucht alle seine Glieder mit ihren je unterschiedlichen Charismen.
Christina Aus der Au, Zentrum für Kirchenentwicklung

Für unsere Berufsgruppe gilt: Es geht nicht um Macht, sondern um «machen können»!
Ueli Spörri

Die Frage, die sich in jeder Kirche (und manchmal in jeder Region innerhalb einer Kantonalkirche) stellt, ist die des Verwaltungsstils:
- Eine Pyramide? Von oben nach unten?
- Presbyterosynodales Verhalten: Von unten nach oben mit Rückkoppelung?
Didier Halter, OPF


Macht hat, das haben wir heute Morgen gesehen, zugleich eine kreative und eine destruktive Komponente. Die Herausforderung für ein Organisationsmodell besteht darin, das kreative Potenzial freizusetzen und die destruktiven Komponenten in Schach zu halten.
- Stark reglementierte, zentral straff geführte Organisationen können zwar die destruktive Komponente (…) in Schach halten, dafür leiden sie rasch einmal unter Kreativitätsmangel.
- Unterreglementierte Organisationen lassen viel Spielraum, fördern durch Unterbestimmtheit aber auch Egotrips, Verletzungen und eine Kultur der gegenseitigen Verdächtigungen.
Matthias Bachmann, KirchGemeindePlus
Autor: Mark Haltmeier     Bereitgestellt: 23.11.2018    
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch