Der Mensch am Ende - am Ende der Mensch

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Gemeinsame Tagung am 4. und 5. November in Basel
Verena Salvisberg,
Ein gemeinsamer Pfarrertag – die Idee hat uns gepackt und wir sind daran gegangen, sie umzusetzen. Das war ein Experiment und ein Abenteuer. Es war der 126. Tag der badischen Pfarrerinnen und Pfarrer, soweit alles wie schon immer. Aber: es war der erste mit uns Schweizer Pfarrerinnen und Pfarrern zusammen.
Wie wird aus zwei verschiedenen Vereinsstrukturen, zwei verschiedenen Kulturen zu tagen und zu feiern etwas Gemeinsames? Etwas, das verbindet und stärkt über alle Unterschiede und Grenzen hinweg? Die einen haben Geld, die anderen nicht. Die einen sitzen in Karlsruhe, die anderen in Olten. Die einen haben einen Geschäftsführer und ein Sekretariat die anderen nicht. Zwei verschiedene Währungen im Sack. Die einen sprechen deutsch, die anderen versuchen es.

Das Experiment ist gelungen! Gut 200 Pfarrerinnen und Pfarrer aus Baden und ungefähr 20 aus der Schweiz haben zusammen gefeiert und getagt, zugehört und diskutiert und das war eine gefreute Sache.
Am festlichen Abend mit Feier der Ordinationsjubiläen am Sonntagabend spielte das Ensemble Pfeffer&Minze auf. Am Montag begann die eigentliche Tagung mit drei Impulsreferaten zum Tagungsthema. Christoph Stebler referierte zu "Auferstehung in der Bestattungspredigt und am Grab", der Beitrag der Radiojournalistin Ana Matjiasevic zum Thema "Mein Grabstein auf Facebook" wurde wegen Krankheit der Referentin in groben Zügen zusammengefasst und Fulbert Steffensky mit "Nichts muss ganz gelingen, nicht einmal das eigene Sterben" bewegte und berührte die Hörerinnen und Hörer.
Am Nachmittag schwärmten alle aus zu verschiedenen Aktivitäten wie Stadtrundgang, jüdisches Museum, Hafenführung, Führung in der Offenen Kirche Elisabethen und im Münster, Messebummel etc. Am frühen Abend fand ein eindrücklicher Abendmahlsgottesdienst im Münster statt, bevor sich dann alle wieder zum Kirchgemeindehaus Oekolampad verschoben in Vorfreude auf den Schweizer Abend mit feinem Essen und der Musikgruppe Trionettli, die wahre Begeisterungsstürme auslöste. Auch der gekonnte Auftritt von drei jugendlichen Basler Trommlern erfreute die Festgesellschaft.
Schön war's - so die einhellige Meinung. Und wer nicht da war, hat etwas verpasst!

https://www.srf.ch/sendungen/kontext/mein-grabstein-auf-facebook


Autor: Verena Salvisberg     Bereitgestellt: 21.11.2018     Besuche: 11 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch