Jahresbericht 2016

IP-2-2017-Sibylle-Peter<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrverein.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>77</div><div class='bid' style='display:none;'>2498</div><div class='usr' style='display:none;'>380</div>

Der Jahresbericht unseres Vorstands wurde von der Präsidentin Sibylle Peter zusammengestellt.
Sibylle Peter
Treffen in der Schweiz
Den Höhepunkt des Jahres bildete das Schweizer Treffen unter dem Motto «Journée détente» in Lausanne und Romainmôtier am 1. und 2. Mai 2016. Erst die Delegiertenversammlung, dann die Mahlzeit im Restaurant unterhalb der Kathedrale. Zeit für den Austausch mit den bei Waadtländer Kollegen untergebrachten Ausserkantonalen. Am 2. Mai dann Gelegenheit, um Neuigkeiten unter den Mitgliedern der verschiedenen Sektionen auszutauschen. Die anwesenden Deutschschweizer Kollegen hatten grosse Freude daran, den Weg unter die Füsse genommen zu haben – und die welschen Gastgeber ebenfalls. Der SRPV dankt dem waadtländischen Pfarrverein für den Empfang und sein Engagement bei der Vorbereitung der beiden Tage.
Die Kontakte mit und unter den verschiedenen Sektionen bleibt eines der Hauptziele unseres Berufsverbands. Von den Veränderungen in den Kantonalkirchen und ihren Auswirkungen auf die Ämter Kenntnis zu haben und zu wissen, was anderswo passiert, kann dabei helfen, Abstand zu gewinnen.

Treffen mit dem Deutschen und dem Europäischen Pfarrverein
In diesem Jahr, hat Verena Salvisberg intensiv die Kontakte zu den deutschen und europäischen Pfarrvereinen gepflegt. Der deutsche Pfarrer- und Pfarrerinnentag wurde Ende September in Travemünde (DE) durchgeführt. Vier Tage lang fanden verschiedene Sitzungen, Mitgliederversammlungen etc. statt und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Tagungsthema „endlich leben“. Im Oktober fand in Bad Urach (DE) der Kongress der Konferenz der europäischen Pfarrvereine (KEP) statt. Im Europäischen Rahmen vertritt die KEP die Interessen der Pfarrer/innen und fördert den Kontakt zwischen den Pfarrvereinen und Pfarrer/innen.
Rund dreissig Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Europa pflegten Freundschaften und den regen Austausch über wichtige Themen wie die Flüchtlingsfrage in Europa. Einige Tage später folgte der Badische Pfarrertag in Pforzheim (DE).
Erste Vorbereitungen für die gemeinsame Tagung des SRPV mit dem Badischen Pfarrverein am 04./05.11.2018 in Basel fanden statt.

Inter Pares
Jean-Eric Bertholet ist für die Publikation verantwortlich. Dies sind die Themen, die letztes Jahr Inter Pares beschäftigt haben: in Bezug auf unsere «journée détente» in Lausanne und Romainmôtier, schilderte der dortige Pfarrer Paul-Emile Schwitzguébel die reiche Geschichte von Romainmôtier. Olivier Favrod beschrieb die tiefgehenden Veränderungen der zwei letzten Jahrzehnte in der waadtländischen Kirche, worauf David Freymond und André Joly reagierten (IP 1/2016). Die Nummer 2/2016 war dem Jahresbericht und den Echos aus den verschiedenen Kantonen bei der Jahresversammlung gewidmet. Dies entspricht unserem Ziel, die Informationen und Kontakte zwischen den Kantonen zu intensivieren. Die Nummer 3/2016 widmete sich den sehr unterschiedlichen Beziehungen zwischen Kirche, Staat und Gesellschaft in Genf (Thema Laizismus!), Waadt (Religion in einer säkularen Gesellschaft… bis hin zur Anerkennung anderer Religionsgemeinschaften) und Basel (der nicht immer tolerante Säkularismus). Nummer 4/2016 thematisierte die Kompetenzen der Pfarrschaft an der Schwelle zur Öffentlichkeit und in der Ausbildung. Alle Nummern von Inter Pares können unter www.pfarrverein.ch/inter-pares nachgelesen werden.

Internet: Nekrologe
Mit www.nekrologe.ch hat der Pfarrverein zusammen mit dem SEK ein Nachfolgeprojekt zum eingestellten Pfarrkalender online geschaltet. Nekrologe können von Kantonalkirchen selber oder von Kolleginnen und Kollegen einfach publiziert werden. Der Dienst ist zwar zweisprachig implementiert, doch bisher fehlen französischsprachige Einträge. Nach einem guten Start hat der Fluss an Neueinträgen nachgelassen. Die Kirchenadressen sind im Nachgang zum Pfarrkalender ein weiteres geplantes Projekt zusammen mit dem SEK – wegen fehlender Kapazitäten auf allen Seiten konnte hier kein Fortschritt erzielt werden. Die ganze Internetseite www.pfarrverein.ch ist auf verschlüsselte Verbindung umgestellt worden. Damit ist der Datenaustausch – gerade auch im Login-Bereich – sicherer geworden. Die Umstellung erforderte einige technische Anpassungen, besonders bei der Liste der Ausbildungspfarrpersonen (s.
www.ausbildungspfarrerInnen.ch).

Internet: Kommunikation
Die redaktionelle Aufwertung der Frontseite von www.pfarrverein.ch konnte nicht wie gewünscht vorgenommen werden. Mehrere Anläufe, Korrespondenten in den Sektionen zu finden, sind fehlgeschlagen. Die wichtige Funktion der Informationsvermittlung zwischen Romandie und Deutschschweiz, zwischen kleinen und grossen Kantonalkirchen, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern konnte online nicht genügend wahrgenommen werden. Die Stimmen sind nicht erschallt, obwohl es zu den grossen Entwicklungen in den Kirchenstrukturen und zu dem, was die Pfarrpersonen in den verschiedenen Regionen im Dienst umtreibt, viel zu sagen gäbe.

Projekt Studie
Werner Näf hat eine Studie zu den Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Strukturen für Pfarrpersonen in den verschiedenen Kantonalkirchen angestossen. Eine informelle interkantonale Arbeitsgruppe traf sich und hat zusammen mit dem Zentrum für Kirchenentwicklung (ZH) einen Studienentwurf geschrieben. Trotz vieler Gespräche in Ost und West, mit Kantonalkirchen und Fakultäten sowie einer Vorstellung der geplanten Studie durch Prof. Ralph Kunz in der Konferenz der Kirchenpräsidien (KKP) konnte die Finanzierung nicht sichergestellt werden. Werner Näf hat einen zusammenfassenden Artikel geschrieben, der die vielen Gespräche und Überlegungen um das Thema «ordinierte Dienste in Kirchenstrukturen» und «Personalführung und Pfarrschaft» zusammenfasst und im Folgejahr publiziert wurde (Inter Pares 1/2017).

Weitere Anknüpfungspunkte
Der Vorstand pflegt auch weitere Kontakte, besonders zu den Ausbildnern in der Fortbildung, mit dem Solidaritätsfonds und mit dem SEK.
So weit in Kürze die Hauptthemen unserer diesjährigen Arbeit.
Autor: Mark Haltmeier     Bereitgestellt: 16.06.2017     Besuche: 21 Monat
 
aktualisiert mit kirchenweb.ch