Organisation

Der Pfarrverein Schweiz ist die Standesorganisation der schweizerischen Pfarrerinnen und Pfarrer.
Mitglieder des Pfarrvereins Schweiz sind die kantonalen Sektionen, die sehr verschieden organisiert sind.
Der Vorstand des Pfarrvereins Schweiz versucht auf gesamtschweizerischer Ebene die Interessen der Pfarrerinnen und Pfarrer zu vertreten.
Vieles ist zur Zeit im Aufbau. Dazu gehören der Internetauftritt, die neue Erscheinungsform der Publikation "inter pares" und vieles mehr.
Nach und nach werden weitere Informationen auf unserer Internetseite aufgeschaltet.
Statuten Vorlage an die Mitgliederversammlung vom
12. Mai 2003
Verabschiedet an der Delegiertenversammlung vom
18. November 2002


I. Name, Sitz, Zweck und Aufgaben

Art. 1 Name und Sitz
1 Unter dem Namen "Schweizerischer Reformierter Pfarrverein" besteht ein Verein nach Artikel 60 ff. ZGB.
2 Der Verein hat seinen Sitz in Bern.

Art. 2 Zweck und Aufgaben
1 Der Verein fördert und unterstützt als schweizerischer Dachverband kantonaler und regio naler Orga nisationen die besonderen Anliegen der Pfarrerinnen und Pfarrer in der Schweiz.
2 Er nimmt zu diesem Zweck namentlich die folgenden Aufgaben wahr:
  1. Er sorgt für den Informationsaustausch unter seinen Mitgliedern und unter den diesen angehörenden Pfarrerinnen und Pfarrern, nach den in Anhang 1 umschriebenen Modalitäten.
  2. Er bietet den Pfarrerinnen und Pfarrern einen Ort für die Auseinandersetzung und Erarbeitung tragfähiger Stellungnahmen zu Fragen des kirchlichen und öffentlichen Le bens, welche die Verantwortung und den Auftrag des Pfarramtes berühren.
  3. Er pflegt die Gemeinschaft unter den Pfarrerinnen und Pfarrern und unterstützt diese in der Erfüllung ihrer beruflichen Aufgaben.
  4. Er vertritt die Interessen und Anliegen der Pfarrerinnen und Pfarrer auf gesamtschweizerischer Ebene, namentlich ge genüber kirchlichen und staatlichen Stellen und der Öffent lichkeit.
  5. Er fördert die Tätigkeit der Stiftung Pfarrsolidaritätsfonds.
  6. Er pflegt Kontakte zu Berufsorganisationen anderer kirchlicher Berufe und zu Pfarrorganisationen im Ausland, er berücksichtigt dabei auch den oekumenischen und interreligiösen Dialog.
3 Er nimmt die Initiativen und Vorschläge seiner Mitglieder auf und setzt sie nach seinen Möglichkeiten auf gesamtschweizerischer Ebene um.
4 Er versteht sich als ausschliesslich gemeinnützig und ist nicht gewinnorientiert.


II. Mitgliedschaft

Art. 3 Mitglieder
1 Mitglieder des Vereins sind diejenigen kantonalen oder regionalen Organisationen von Pfarrerinnen und Pfarrern, die dem Verein zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Statuten angehören.
2 In der französischsprachigen Schweiz umfasst der Begriff der Pfarrerin oder des Pfarrers im Sinn dieser Statuten auch die diacres.
3 Der Verein kann weitere kantonale oder regionale Organisationen von Pfarrerinnen und Pfarrern als Mitglieder aufnehmen.
4 Auf die Aufnahme als Vereinsmitglied besteht kein Anspruch.
5 Die Mitglieder teilen dem Verein jährlich die Anzahl der ihnen als Mitglied angehörenden Personen und deren Adressen mit.

Art. 4 Austritt und Ausschluss
1 Ein Mitglied kann unter Wahrung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf das Ende eines Geschäftsjahres aus dem Verein austreten.
2 Der Verein kann ein Mitglied ausschliessen, wenn dieses trotz vorausgegangener Mahnung seinen Verpflichtungen nach diesen Statuten nicht nachkommt oder in anderer Weise den In teressen des Vereins in schwer wiegender Weise zuwider handelt.
3 Ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereins ver mögen.


III. Organisation

Art. 5 Organe
Organe des Vereins sind
a die Mitgliederversammlung,
b der Vorstand,
c die Kontrollstelle.


a) Mitgliederversammlung

Art. 6 Allgemeines
1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Mitglieder sind darin mit je einer Person vertreten.
2 Die Mitglieder wählen ihre Vertreterin oder ihren Vertreter und eine Stellvertretung auf eine Amtsdauer von vier Jahren.
3 Die als Vertretung gewählte Person muss
a dem leitenden Organ des betreffenden Mitglieds angehören,
b Gewähr für eine kontinuierliche Mitarbeit im Verein bieten und
c in der Lage sein, den Informationsfluss zwischen Verein und Mitglied sowie eine ausreichende Verankerung der Vereinsarbeit in der vertretenen Organisation sicherzustellen.

Art. 7 Versammlungen
1 Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen.
2 Weitere Versammlungen finden statt
a gemäss Beschluss des Vorstands oder der Mitgliederversammlung selbst,
b wenn dies mindestens ein Fünftel der Mitglieder verlangt.
c wenn mindestens drei Mitglieder, die ihrerseits zusammen mindestens 500 beitragszahlende Personen zählen, dies verlangen
3 Der Vorstand lädt die Mitglieder mindestens 30 Tage vor der Versammlung unter Angabe der Traktanden schriftlich ein. Vorbehalten bleibt Artikel 18 Absatz 1.
Art. 8 Beschlussfähigkeit
1 Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die absolute Mehrheit der Mitglieder vertreten ist.
2 Kann eine Versammlung mangels Beschlussfähigkeit nicht durchgeführt werden, beruft der Vorstand innert 60 Tagen eine neue Versammlung ein. Diese ist ohne Rücksicht auf die An zahl der vertretenen Mitglieder beschlussfähig.

Art. 9 Verfahren
1 Die Mitgliederversammlung tagt unter dem Vorsitz der Präsidentin oder des Präsidenten des Vorstands. Sie kann ein besonderes Tagespräsidium wählen.
2 Die Mitglieder verfügen über je eine Stimme.
3 Die Mitgliederversammlung beschliesst mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ein Beschluss kommt trotz Zustimmung der Mehrheit nicht zustande, wenn die Vertretungen von drei oder mehr Mitgliedern, die ihrerseits zusammen mindestens 250 beitragszahlende Personen aufweisen, dagegen Einspruch erheben. Vorbehalten bleibt Artikel 18 Absatz 2.

Art. 10 Zuständigkeiten
1 Die Mitgliederversammlung wählt
a die Präsidentin oder den Präsidenten und die übrigen Mitglieder des Vorstands,
b die Kontrollstelle,
c die Mitglieder der durch sie eingesetzten Kommissionen oder Ausschüsse.
2 Sie beschliesst
• die Durchführung von Veranstaltungen im Sinn von Artikel 2 Absatz 2 Ziffer 2,
• Resolutionen im Namen des Vereins,
• das Budget und die Rechnung des Vereins sowie die Entlas tung des Vorstands,
• die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern,
• soweit erforderlich Ausführungsbestimmungen zu diesen Statuten,
• Änderungen dieser Statuten mit Einschluss der Anhänge,
• die Auflösung des Vereins und dessen Folgen (Art. 18).
3 Sie nimmt Kenntnis vom Tätigkeitsbericht des Vorstands und diskutiert diesen. Sie kann dem Vorstand im Hinblick auf seine Tätigkeit Vorgaben machen.
4 Sie kann zur Bearbeitung besonderer Fragen Kommissionen einsetzen oder Ausschüsse bilden. Sie bestimmt deren Aufgaben, Zuständigkeiten und Organisation.


b) Der Vorstand

Art. 11 Allgemeines
1 Der Vorstand besteht aus mindestens drei Perso nen.
2 Dem Vorstand sollen mindestens eine Person aus dem französischsprachigen Raum sowie eine Person aus der Landeskirche von Bern oder aus der Landeskirche von Zürich angehören.
3 Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder auf eine Amtsdauer von vier Jahren. Wiederwahl ist möglich.
4 Der Vorstand konstituiert sich mit Ausnahme des Präsidiums selbst.

Art. 12 Zuständigkeiten
1 Der Vorstand
a führt die laufenden Geschäfte des Vereins und vertritt diesen nach aussen,
b sorgt dafür, dass der Verein seine Aufgaben nach Artikel 2 wirksam, kontinuierlich und nachhaltig wahrnimmt,
c nimmt im Namen des Vereins Stellung gegenüber kirchlichen und staatlichen Behörden,
d bereitet die Sitzungen der Mitgliederversammlung vor und führt deren Beschlüsse aus,
e pflegt regelmässigen Kontakt zu den leitenden Organen der Vereinsmitglieder.
2 Er kann in besonderen Fällen Veranstaltungen im Sinn von Artikel 2 Absatz 2 Ziffer 2 von sich aus veranlassen und durchführen.
3 Er nimmt darüber hinaus alle Aufgaben wahr, welche nicht durch Gesetz oder diese Statuten einem andern Organ zugewiesen sind.
4 Er kann im Rahmen der mit dem Budget bewilligten Mittel und allfälliger weiterer Vorgaben der Mitgliederversammlung eine Person oder Organisation mit der Geschäftsfüh rung beauftragen und ihm zustehende Zuständigkeiten an diese delegieren.
5 Er kann zur Bearbeitung besonderer Fragen Kommissionen einsetzen oder Ausschüsse bil den. Er bestimmt deren Aufgaben, Zuständigkeiten und Organisation.


c) Die Kontrollstelle

Art. 13
1 Die Kontrollstelle besteht aus einer oder mehreren fachlich ausgewiesenen Personen oder ei ner externen Treuhandstel le.
2 Sie prüft die Vereinsrechnung auf rechnerische Richtigkeit, auf Über einstimmung mit den Belegen und auf Rechtmässigkeit. Sie berichtet der Mitgliederversammlung und stellt Antrag auf Genehmigung oder Nichtgenehmigung der Rechnung.
3 Sie hat keine Geschäftsprüfungsfunktion.



IV. Finanzen

Art. 14 Mittel
Der Verein finanziert seine Tätigkeit durch
a die Mitgliederbeiträge nach Artikel 15,
b den Ertrag aus seinem Vermögen,
c weitere Zuwendungen natürlicher und juristischer Personen.

Art. 15 Mitgliederbeiträge
1 Die Mitglieder bezahlen einen jährlichen Mitgliederbeitrag.
2 Die Mitgliederversammlung legt die Mitgliederbeiträge und die Zahlungsmodalitäten im Anhang 2 fest. Anhang 2 ist Bestandteil dieser Statuten.

Art. 16 Entschädigungen
1 Die Mitglieder des Vorstands und von Kommissionen sowie besonders Beauftragte haben Anspruch auf Vergütung der ausgewiesenen Spesen.
2 Die Mitgliederversammlung regelt weiter gehende Entschädigungen in Anhang 3.

Art. 17 Haftung
Für Vereinsschulden haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen.



V. Schlussbestimmungen

Art. 18 Auflösung des Vereins
1 Die Auflösung des Vereins kann nur an einer eigens zu diesem Zweck und mindestens drei Monate im Voraus einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. 2 Die Mitgliederversammlung beschliesst mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ein Einspruch nach Artikel 9 Absatz 3 ist ausgeschlossen.
3 Beschliesst die Mitgliederversammlung die Auflösung, fällt das Vereinsvermögen einer ju ristischen Person mit Sitz in der Schweiz zu, die wegen ausschliesslich gemeinnützigem Zweck oder wegen Verfolgung eines öffentlichen Zwecks steuerbefreit ist. Eine Verteilung des Ver mögens auf die Mitglieder oder auf Spenderinnen und Spender ist ausge schlossen.
4 Der Vorstand besorgt die Liquidation und unterbreitet der Mitgliederver sammlung seine Beschlüsse zur Genehmigung.

Art. 19 Inkrafttreten
1 Die Statuten treten am 12. Mai 2003 in Kraft.
2 Sie ersetzen die Statuten vom 15. September 1986.

Art. 20 Übergangsbestimmungen
1 Der bisherige Zentralvorstand und die Rechnungsrevisoren bleiben im Amt, bis die Mitgliederversammlung den neuen Vorstand und die Kontrollstelle nach diesen Statuten gewählt hat.
2 Der Vorstand überprüft innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieser Statuten die Anhänge 1 bis 3 und stellt der Mitgliederversammlung gegebenenfalls Antrag auf deren Änderung.

Die vorliegenden Statuten sind an der Delegiertenversammlung vom 18. November 2002 ver abschiedet und an der Mitgliederversammlung vom 12. Mai 2003 genehmigt worden.
Statuts Projet pour l'assemblée générale du 12 mai 2003
(Approuvé par l'assemblée des délégués du
18 novembre 2002)


I. Désignation, siège, but et tâches

Art. 1 Nom et siège
1 Sous le nom de „Société pastorale suisse“ est constituée une association au sens des articles 60 ss CCS.
2 L'association a son siège à Berne.

Art. 2 But et tâches
1 En tant que fédération suisse des organisations cantonales et régionales, l'association encourage et soutient les aspirations spécifiques des pasteur-e-s en Suisse.
2 A cette fin, elle assume notamment les tâches suivantes:

  1. elle pourvoit à l'échange d'informations entre ses membres et entre les pasteur-e-s qui lui sont affiliés selon les modalités définies à l'annexe 1;
  2. elle offre aux pasteur-e-s un lieu de discussion et d'élaboration de prises de position valables sur des questions touchant la vie de l'Eglise et de la société et qui concernent la responsabilité et la mission du pastorat;
  3. elle entretient les relations collégiales entre les pasteur-e-s et les assiste dans l'accomplissement de leurs tâches professionnelles;
  4. elle représente les intérêts et les préoccupations des pasteur-e-s au niveau suisse, notamment vis-à-vis des autorités ecclésiastiques et des pouvoirs publics ainsi que de l'opinion publique;
  5. elle soutient l'activité de la "Fondation de solidarité des pasteur-e-s";
  6. elle entretient les contacts avec les organisations professionnelles d'autres professions ecclésiastiques et avec les organisations pastorales à l'étranger et favorise le dialogue oecuménique et interreligieux.
3 elle accueille et relaie au niveau suisse les réalisations, les projets et les préocupations de ses membres.
4 elle se définit comme exclusivement d'utilité publique et sans but lucratif.


II. Affiliation

Art. 3 Membres
1 Sont membres de l'association les organisations de pasteur-e-s cantonales ou régionales affiliées à l'association au moment de l'entrée en vigueur des présents statuts.
2 En Suisse romande, la notion de pasteur-e, au sens des présents statuts, englobe également les diacres.
3 L'association peut admettre comme membres d'autres organisations de pasteur-e-s cantonales ou régionales.
4 Il n'existe aucun droit pour ces organisations de pasteur-e-s à être admis en tant que membre de l'association.
5 Les membres communiquent, une fois par an, à l'association le nombre et les adresses de leurs affilié-e-s.

Art. 4 Départ et exclusion
1 Un membre peut – moyennant l'observation d'un délai de dénonciation de six mois pour la fin d'un exercice – quitter l'association.
2 L'association peut exclure un membre si ce dernier, malgré un avertissement antérieur, ne remplit pas ses engagements découlant des présents statuts ou nuit gravement d'une autre manière aux intérêts de l'association.
3 Les membres sortants ou exclus perdent tout droit à l'avoir social.


III. Organisation

Art. 5 Organes
Les organes de l'association sont
a l'assemblée générale,
b le comité,
c l'organe de contrôle.


a) L'assemblée générale

Art. 6 Généralités
L’assemblée générale est le pouvoir suprême de l’association. Les membres y sont représentés chacun par une personne.
2 Les membres élisent leur représentante ou leur représentant et une suppléance pour un mandat de quatre ans.
3 La personne élue comme représentante doit
a appartenir à l'organe directeur du membre en question,
b offrir toute garantie quant à une collaboration permanente au sein de l'association et
c être en mesure de gérer la circulation des informations entre l'association et le membre ainsi que d'assurer une empreinte suffisante du travail de l'association au sein de l'organisation représentée.

Art. 7 Assemblées
1 L'assemblée générale se réunit au moins une fois par an.
2 D'autres assemblées ont lieu
a selon une décision du comité ou de l'assemblée générale elle-même,
b lorsqu'un cinquième au moins des membres l'exige.
c lorsqu'au moins trois membres, représentants de leur côté au moins 500 personnes affiliées, l'exigent.
3 Le comité convoque par écrit les membres au moins trente jours avant la date de l'assemblée avec indication de l'ordre du jour. Demeure réservé l'article 18, al. 1.

Art. 8 Quorum
1 L'assemblée générale prend valablement ses décisions lorsque la majorité absolue des membres est représentée.
2 Si une assemblée ne peut se tenir faute de quorum, le comité convoque dans les 60 jours une nouvelle assemblée. Cette dernière prend valablement ses décisions quel que soit le nombre des membres représentés.


Art. 9 Procédure
1 L'assemblée générale siège sous la présidence de la présidente ou du président du comité. Elle peut nommer une présidence extraordinaire pour l'assemblée.
2 Les membres disposent chacun d'une voix.
3 L'assemblée générale se prononce à la majorité des suffrages exprimés. Une résolution ne peut être appliquée, malgré l'approbation de la majorité, si les représentant-e-s de trois membres ou plus, rassemblant de leur côté au moins 250 personnes affilié-e-s, s'y opposent. Demeure réservé l'article 18, alinéa 2.

Art. 10 Compétences
1 L'assemblée générale nomme
a la présidente ou le président ainsi que les autres membres du comité,
b l'organe de contrôle,
c les membres des commissions ou des comités constitués par elle.
2 Elle se prononce sur
a l'organisation de manifestations au sens de l'article 2, alinéa 2, chiffre 2,
b les résolutions au nom de l'association,
c le budget et les comptes de l'association ainsi que sur la décharge du comité,
d l'admission et l'exclusion de membres,
e les dispositions d'exécution des présents statuts, si nécessaire,
f les modifications des présents statuts, y compris les annexes,
g la dissolution de l'association et ses conséquences
(article 18).
h 3 Elle prend connaissance du rapport d'activité du comité et en débat. Elle peut donner des directives au comité en ce qui concerne son activité.
4 Elle peut, pour traiter des questions spécifiques, mettre en place des commissions ou former des comités. Elle en détermine les tâches, les compétences et l'organisation.


b) Le comité

Art. 11 Généralités
1 Le comité se compose de trois personnes au moins.
2 Le comité doit comprendre au moins un-e représentant-e de la Suisse romande, ainsi qu'un-e représentant-e de l'Eglise nationale de Berne ou de l'Eglise nationale de Zurich.

3 L'assemblée générale nomme les membres du comité pour un mandat de quatre ans. Les membres sont rééligibles.
4 Le comité se constitue en son sein, à l'exception de la présidence.

Art. 12 Compétences
1 Le comité
a gère les affaires courantes de l'association et représente celle-ci vis-à-vis des tiers,
b veille à ce que l'association assume ses tâches de manière efficace, continue et durable, conformément à l'article 2,
c prend position au nom de l'association vis-à-vis des autorités ecclésiastiques et des pouvoirs publics,
d prépare les sessions de l'assemblée générale et en exécute les décisions,
e entretient un contact régulier avec les organes directeurs des membres de l'association.
2 Il peut, dans des cas particuliers, mettre sur pied et organiser de son propre chef des manifestations au sens de l'article 2, alinéa 2, chiffre 2.
3 Il assume en outre toutes les tâches qui ne sont pas dévolues à un autre organe de par la loi ou les présents statuts.
4 Il peut – dans le cadre des moyens accordés par le budget et d'autres directives éventuelles de l'assemblée générale – charger une personne ou une organisation de la gestion des affaires et lui déléguer les compétences lui revenant.
5 Il peut, pour traiter des questions spécifiques, nommer des commissions ou former des comités. Il en détermine les tâches, les compétences et l'organisation.

c) L'organe de contrôle

Art. 13
1 L'organe de contrôle se compose d'une ou plusieurs personnes qualifiées professionnellement ou d'une société fiduciaire extérieure.
2 Il contrôle les comptes de l'association quant à leur exactitude comptable, leur concordance avec les pièces justificatives et leur conformité aux dispositions légales. Il en fait rapport à l'assemblée générale et propose l'approbation ou la non-approbation des comptes.
3 Il n'exerce pas une fonction de contrôle de gestion.

IV. Finances

Art. 14 Moyens
L'association finance son activité grâce
a aux cotisations des membres selon l'article 15,
b au rendement de sa fortune,
c à d'autres libéralités de personnes physiques et morales.

Art. 15 Cotisations des membres
1 Les membres s'acquittent d'une cotisation de membre annuelle.
2 L'assemblée générale fixe à l'annexe 2 les cotisations des membres et les modalités de paiement. L'annexe 2 fait partie intégrante des présents statuts.

Art. 16 Indemnités
1 Les membres du comité et des commissions ainsi qu'en particulier des mandataires ont droit au remboursement des frais effectifs.
2 L'assemblée générale règle à l'annexe 3 les autres indemnités.

Art. 17 Responsabilité
La fortune de l'association répond exclusivement de ses dettes.


V. Dispositions finales

Art. 18 Dissolution de l'association
1 La dissolution de l'association ne peut être décidée qu'à une assemblée générale convoquée spécialement à cet effet et au moins trois mois à l'avance.
2 L'assemblée générale se prononce à la majorité des suffrages exprimés. Une opposition se réclamant de l'article 9, alinéa 3 est exclue.
3 Si l'assemblée générale décide la dissolution, la fortune de l'association revient à une personne morale avec siège social en Suisse qui est exonérée d'impôts en raison de son but exclusivement d'utilité publique ou en raison de la poursuite d'un but d'utilité publique. Une répartition de la fortune aux membres ou aux donatrices et donateurs est exclue.
4 Le comité se charge de la liquidation et soumet ses décisions à l'assemblée générale pour approbation.

Art. 19 Entrée en vigueur
1 Les statuts entrent en vigueur le 12 mai 2003
2 Ils remplacent les statuts du 15 septembre 1986.

Art. 20 Dispositions transitoires
1 L'ancien comité central et les vérificateurs des comptes demeurent en fonction jusqu'à la nomination par l'assemblée générale du nouveau comité et de l'organe de contrôle, conformément aux présents statuts.
2 Le comité examinera, dans un délai d'un an après l'entrée en vigueur des présents statuts, les annexes 1 à 3 et proposera à l'assemblée générale, le cas échéant, leur modification.


Les présents statuts ont été adoptés à l'assemblée des délégué-e-s du 18 novembre 2002 et approuvés à l'assemblée générale du 12 mai 2003
 
Autor: Arnold Wildi - bereitgestellt: 18.01.2008
aktualisiert mit kirchenweb.ch